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  • Autorenbildtania schmoll

DIE SUCHE.

Aktualisiert: 21. Apr. 2023


Die vergangenen zehn Jahre habe ich damit verbracht, auf der Suche zu sein. Auf der Suche, nach einer Arbeit(sweise), die mich erfüllt, mich glücklich und zufrieden sein lässt – und mit der ich ein (finanziell) gutes Leben verbringen kann.


Es war eine lange, herausfordernde und ganz schön holprige Strecke, die ich da zurückgelegt habe. Ein Weg, der mich vieles gelehrt und mir aufgezeigt hat, mit welchen (dahinterliegenden) Themen ich mich beschäftigen soll.


Vieles musste ausprobiert werden, um es dann erst wieder zu verwerfen. Aber irgendwie läuft das so im Leben: Nur indem wir etwas versuchen, machen wir Erfahrungen und lernen uns selbst damit besser kennen.


Selbständig zu sein bedeutet vieles. Manche behaupten ja, dass es heißt selbst und ständig. Ich sage dazu: Ja und nein. Ja, denn meine Arbeit begleitet mich tatsächlich 24/7. Sie ist mehr oder weniger immer in meinen Gedanken präsent. Denn wenn man in seiner Arbeit ehrlich, offen, authentisch und vor allem echt ist, also man keine bestimmte Rolle als „Expertin“ einnimmt, sondern man einfach Mensch


ist – dann bedeutet dies zwangsläufig auch, dass man sich selbst permanent einem Realitätscheck unterwirft.


Man hinterfragt seine Gedankengänge, Handlungen und Überzeugungen. Meine Selbständigkeit ist für mich also ein wahres Persönlichkeitsentwicklungs-Projekt. Denn sie zeigt mir auf, wo ich mich noch (weiter-)entwickeln und wachsen darf.


Und nein: Selbständig zu sein heißt nicht, dass man alles immer alleine und auf eigene Faust machen muss. Dass man permanent performen muss, um es zu etwas zu bringen. Dass man nur durch harte Arbeit erfolgreich wird. Dass man es alleine schaffen muss. Dass man dafür einfach gemacht sein muss. Denn auch in einer Selbständigkeit darf es heißen: „Teamwork makes the dream work.“ Hilfe und Unterstützung in Anspruch zu nehmen, bedeutet nicht, dass man schwach ist, ganz im Gegenteil. Nur die wirklich Starken holen sich Support und stellen sich ihr Team auf.


Ich weiß, dass ich mich immer noch auf dem Weg befinde. Herauszufinden, was ich brauche, um mir mein stimmiges (Arbeits-)Leben für mich aufzubauen. Aber ich bin dem so viel näher, als noch vor einiger Zeit. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, heute so viel besser zu wissen, was ich brauche. Und ich ehrlich glücklich bin mit dem was ich da tue.


Ich hoffe sehr, dass sich viele Menschen in Zukunft auch dafür entscheiden, diesen Weg zu gehen. Ihre Ideen und Visionen nicht nur zu träumen, sondern sie Realität werden zu lassen und beginnen, ihre Herzensprojekte in die Tat umzusetzen.


Ich glaube, das könnte die Welt gut gebrauchen: Menschen, die ehrlich glücklich sind mit dem, was sie Tag für Tag tun.


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